Wer kennt das nicht? Die Ernte ist geborgen und man vergleicht die Erträge der verschiedenen Flächen. Und man sieht: Immer wieder tauchen große Ertragsdifferenzen auf den einzelnen Schlägen auf – auch auf guten Böden sind diese Unterschiede nicht selten zu finden. Neben der Witterung und dem Schädlingsbefall hat die Nährstoffversorgung der Böden einen hohen Einfluss auf das Ertragsniveau. Auf vielen Flächen liegt der pH-Wert im Argen. Ungünstige pH-Werte wirken sich schon nachteilig auf die Nährstoffverfügbarkeit aus, und wenn Kali und Phosphat noch dazu im Mangel sind, braucht man die Ertragserwartungen schon nicht mehr ganz so hoch zu schrauben. Dabei lohnt es sich gerade in der aktuellen Situation - auf Grundlage der Bodenuntersuchungsergebnisse - die Nährstoffversorgung zu sichern: Düngemittel sind viel preiswerter als noch in der vergangenen Saison. Nutzen Sie also gerade nach der Ernte die Möglichkeit, Bodenproben zu ziehen und den Boden untersuchen zu lassen! So haben Sie ausreichend Zeit mit Kalkung und Düngung auf Nährstoffmangel zu reagieren. Die Probenahme kann in verschiedenen Rastern zwischen 2 bis 5 Hektar entsprechend der Schlaggröße erfolgen, aber auch GPS-gestützt mit festgelegten Ganglinien durchgeführt werden, so dass auch in den Folgejahren immer wieder an der gleichen Stelle beprobt werden kann.
Die Bodenproben können Sie entweder selbst ziehen und zu unseren Probenannahmestellen bringen, von wo aus sie zur LUFA transportiert werden. Auftragsvordrucke liegen dort aus oder können hier herunter geladen werden. Gerne zieht unser Bodenuntersuchungsdienst die Proben für Sie. Das geht schnell und einfach, auch ohne dass Sie die Schläge mit dem Probenehmer anfahren müssen. Rufen Sie uns unter (0 51 51) 98 71 20 an (Frau Goethe).
In vielen Betrieben sind organische Dünger nach wie vor ein Renner. Mist und Gülle fungieren nicht nur als Nährstoffträger, sondern verbessern auch den Boden. Höhere Wasserhaltefähigkeit, eine verbesserte Nährstoffnachlieferung und eine stabilere Bodenstruktur sind die Folgen des kontinuierlichen Einsatzes. Für eine exakte Düngeplanung muss man allerdings die Nährstoffgehalte kennen, denn diese sind – im Gegensatz zu Handelsdüngern – erheblichen Schwankungen unterworfen. Gerade für Ackerbaubetriebe, die ihre Nährstoffe zukaufen müssen, hat das auch finanzielle Konsequenzen. Faustzahlen geben allenfalls eine grobe Orientierung. Mit einer Untersuchung liegen Sie daher auf der sicheren Seite. Wie Sie Proben von Wirtschaftsdüngern nehmen können, sagt Ihnen unser Merkblatt. Die preisgünstige Komplettuntersuchung finden Sie auf unseren Auftragsformularen für Gülle beziehungsweise Mist und Trockenkot aufgeführt.
Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne Eckhard Mellies (Mobiltel. 0151 1156 7160).


