Unser Service für Ihren Erfolg!
Probenahme, Untersuchung und Bewertung
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Neuheiten bei der Untersuchung von wirtschaftseigenen Futtermitteln

Für die Untersuchungssaison 2018/2019 haben wir unser Angebot für Sie wieder aktualisiert und weiter verbessert. Alle Änderungen treten ab dem 18.06.18 in Kraft. Bitte Verwenden Sie ab diesem Zeitpunkt die neuen Aufträge.

  1. Der Silagewettbewerb
    Der beliebte Silagewettbewerb (SWB) der LWK Niedersachsen findet auch in diesem Jahr wieder statt. An dem Wettbewerb teilnehmen können Sie, wie auch in den letzten Jahren, mit der Einsendung von Grassilagen und Maissilagen aus der aktuellen Saison. Dabei wird das Inhaltsstoffpaket, sowie bei der Grassilage zusätzlich die Gärqualität und bei der Maissilage zusätzlich die Pilzkeimzahl untersucht. Für eine bessere Auswertung der Ergebnisse bitten wir alle Einsender, die Angaben zu den Silagen auf dem Auftragsvordruck vollständig auszufüllen. Dazu gehört neben dem Schnittzeitpunkt und dem Einsatz von Siliermitteln auch die vollständige Adresse des Landwirts. Letztere können Sie, falls Sie die Silage nicht persönlich einschicken, als Zweitschrift oder in der Betreffzeile mit eintragen. Zur Teilnahme am SWB können Gras- bzw. Maissilagen der diesjährigen Ernte bis zum 30. November 2018 an die LUFA Nord-West geschickt werden. Die besten Silagen in Niedersachsen werden auf dem Grünlandtag (06. und 07. Februar 2019) prämiert. Die Gewinner können attraktive Preise erwarten.
    ACHTUNG: Seitens der LUFA Nord-West können wir Ihre Teilnahmebekundung am Silagewettbewerb bei uns nur erkennen, wenn Sie entweder den speziellen Auftragszettel verwenden oder auf unseren allgemeinen Untersuchungsauftragsbögen den Silagewettbewerb bewusst ankreuzen.
     
     
  2. Analyse- und Bewertungsverfahren
    Die Verfügbarkeit von Inhaltsstoffen im Grundfutter wird immer wichtiger für die Bewertung von Futterrationen. Für die genauere Beschreibung von verschiedenen Grundfuttern bietet die LUFA Nord-West für die folgende Erntesaison verschiedene zusätzliche Untersuchungen bzw. Auswertungen an.
    Ab sofort untersucht die LUFA Nord-West den Kernel processing score (KPS)/Corn silage processing score (CSPS). Mit dieser Analyse kann eine Aussage über den Verarbeitungsgrad von Maissilage getroffen und die Häckselqualität beurteilt werden. Je größer der CSPS ist, desto besser verarbeitet sind die Maiskörner in der Silage und desto besser kann das Tier die Stärke verwerten. Die Untersuchung des CSPS beinhaltet eine Siebung der Maissilage mit den Fraktionen > 4,75 mm und < 1,18 mm und eine Stärkebestimmung der Fraktion > 4,75 mm. Anschließend wird errechnet wie groß der Anteil der Stärke in der groben Fraktion in Bezug auf die Gesamtstärke ausfällt. Wenn über 70 % der Stärke der Probe in den kleinen Fraktionen zu finden ist, ist die Maissilage genügend verarbeitet und die Maiskörner ausreichend zerkleinert.
     
    Hemicellulose wird als Differenz von aNDFom und ADFom errechnet und ab sofort mit ausgewiesen. Die Hemicellulose ist der Zellwandbestandteil der von Wiederkäuern im Pansen sehr stark der Energiegewinnung dient. Je größer der Anteil der Hemicellulose am Gesamtfaseranteil ist, desto besser können die Faserbestandteile der Energiegewinnung dienen.
     
    Das TMR- Inhaltsstoffpaket wird um aNDFom und ADFom erweitert. Diese beiden Parameter mussten bisher nasschemisch untersucht werden und können ab dieser Erntesaison mit NIRS gemessen werden. Der Preis des TMR-NIRS-Pakets bleibt bestehen.
     
    Neben der Qualität der Inhaltsstoffe steht auch die Futterhygiene immer im Fokus der Fütterungsberatung. Dazu gehört neben den klassischen Parametern, wie der Pilzkeimzahl und der Gärqualität, vor allem der Sandgehalt in der Silage. Schon lange geben wir den aus der Rohasche errechneten Sandgehalt auf unseren Prüfberichten mit an. Eine genauere Methode zur Bestimmung des Sandgehalts ist jedoch die Bestimmung der in Salzsäure unlöslichen Asche. Hier wird der Sandgehalt ermittelt, der im Tier zu Versandungen führen kann, den Futterwert herabsetzt und einen Eintrag von Clostridien in die Silage und auch in das Tier ermöglicht. Wenn ein hoher Sandgehalt in der Silage festgestellt wurde, ist die Gefahr hoch, dass Clostridien mit in die Silage, und so auch ins Tier gelangen. Ein Clostridiennachweis und eine Keimzahlbestimmung werden notwendig, wenn der Verdacht besteht, dass Leistungseinbußen im Bestand durch Clostridien hervorgerufen werden. Der Nachweis von Clostridien inkl. Keimzahlbestimmung kostet 55,00 € zzgl. MwSt.
 

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Ansprechpartner

Fritz, Maike

Laborbereichsleiterin:
Futtermittelmikroskopie
Grundfutteruntersuchungen
Tierernährung


Jägerstr. 23 - 27
26121 Oldenburg

Tel.: +49 441 801-847
Fax: +49 441 801-871

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© Wolfgang Ehrecke